HoloSign
Bei HoloSign werden keine Bilder von einem Projektor auf eine Projektionsfläche geworfen, sondern ein feststehendes Motiv ist in der HoloSign-Scheibe hinterlegt. Dieses Motiv erstrahlt durch eine homogene Lichtquelle (das kann auch die Sonne sein) in äußerst intensiven Farben: Das weiße Licht wird durch holographisch optische Elemente in seine spektralen Bestandteile zerlegt (wie beim Regenbogen). Die entstehenden Farben ändern sich, wenn sich die Lichtquelle oder der Betrachter bewegt. Diese Eigenschaft ist extrem effektvoll und hervorragend geeignet für die künstlerische Gestaltung von Fassaden oder für die Lichtwerbung.
Die Belichtungseinrichtungen der G+B pronova GmbH gestatten die Umsetzung jedes beliebigen Designs in holographische Displays, die sich aus einer Vielzahl kleiner spektralfarbener Bildpunkte zusammensetzen. Schriftzüge sind ebenso möglich, allerdings kann keine bestimmte Farbe eingehalten werden, wie es z. B. für Firmenlogos häufig verlangt wird, weil die Farben veränderlich sind.
Die HoloSign-Scheibe kann aus beliebigem Glas (z. B. VSG) hergestellt werden. Die Farbeffekte sind von der Rückseite nicht sichtbar, so daß auch Fenster mit HoloSign gestaltet werden können. Von innen bleiben die Fenster transparent.
Dem Einsatz in der Fassade steht nichts im Wege: Die Elemente wurden speziellen Materialtests zur Wetterbeständigkeit, UV-Schutz und mechanischer Belastbarkeit unterzogen.
Zwei weltbekannte HoloSign-Installationen wurden durch den Künstler Michael Bleyenberg entworfen. Die Außenfassade der Deutschen Forschungsgesellschaft in Bonn (siehe Bild rechts), oder aber "im Namen der Krone" die Kunstwerke vor dem Verwaltungshauptsitz der Crown Estate in London (Bericht unter NEWS).
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